Die Wasserversorgung Attinghausen, eine öffentlich-rechtliche Körperschaft, versorgt seit 1907 die heute rund 1’700 Einwohner mit einwandfreiem Trink- und Löschwasser. Verantwortlich für diese Aufgabe ist die nebenamtlich tätige Baukommission mit Brunnenmeister und dessen Stellvertreter.

Das Versorgungsgebiet der Wasserversorgung Attinghausen erstreckt sich von 450 bis über 800 m ü. M. und ist in vier Druckzonen (Berg-, Hoch-, Mittel- und Niederzone) aufgeteilt. Das oberste Reservoir Rösti liegt auf knapp 855 m ü. M.. Über 80 Prozent der Bezüge erfolgt in der Niederzone. Bei Wassermangel aus den Quellgebieten werden die Reservoire über das Versorgungsnetz mit Grundwasser aus dem Pumpwerk Eyelen gefüllt. 

Die Wassergewinnung erfolgt aus insgesamt zwölf Quellen im Glöcheret und sechs Quellen aus dem Grosstal, sowie aus dem Grundwasser-Pumpwerk Eyelen. Das Gebiet Glöcheret gilt als Rutschgebiet, die Quellen erhalten dadurch eine Parallelfunktion, indem der Hang kontrolliert entwässert wird. Bei Hangbewegungen geben die Quellschüttungen wichtige Hinweise, deshalb werden diese Daten auch laufend erfasst und ausgewertet.

Die Quellen aus dem Grosstal und die Quellen aus dem Chuetal der Wasserversorgung Brunni werden im Reservoir Rösti gefasst und gemeinsam von der Wasserversorgung Brunni Attinghausen genutzt. Die Quellen können den grössten Teil des Bedarfs abdecken. Bei Ausfall der Quellen kann die Wasserversorgung Attinghausen den Bedarf mit dem eigenen Grundwasser-Pumpwerken Eyelen abdecken. Weiter besteht zur Wasserversorgung Altdorf eine Verbindungsleitung.

 

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